Nach mehr als einem Jahrzehnt, in dem wir Räume für Begegnung und Zugehörigkeit geschaffen haben, wird Give Something Back to Berlin zu Hejmo. Diese Veränderung ist keine klassische Umbenennung, sondern vielmehr eine Anpassung - ein Spiegel dessen, wer wir geworden sind und welche Gemeinschaft wir gemeinsam weiter aufbauen.
Als Give Something Back to Berlin begann, war es eine aktivistische Initiative – getragen von Leidenschaft, Kreativität und dem einfachen Willen, Dinge möglich zu machen. Wir waren ein kleines Team, das Grenzen austestete, Neues wagte und Räume voller Fürsorge schuf – füreinander, für unsere Teilnehmenden und für die Stadt. Dieser Geist prägt uns bis heute.
Im Laufe der Jahre hat sich die Organisation jedoch weiterentwickelt: aus einem Graswurzelprojekt wurde eine Community-Organisation mit klarer Vision und Mission, mit einem Team von zwölf engagierten Menschen (keine*r davon in Vollzeit) und über 18.000 Teilnehmenden pro Jahr.
Doch die Zeiten - und mit ihnen die Bedürfnisse unserer Community - haben sich verändert. Berlin und Deutschland sind heute andere Orte als zu unseren Anfängen. Was einst in einem offeneren, einladenderen Umfeld entstand, verlangt heute nach mehr Achtsamkeit, Ruhe und Stabilität. Wir haben darauf reagiert, indem wir die Betreuung unserer Freiwilligen und Teilnehmenden ausgebaut, bestehende Projekte gestärkt und unser Team professionalisiert haben. 
Bei all diesen Veränderungen blieb eines konstant: Wir schaffen Räume und Netzwerke, in denen alle Menschen in unserer Community aktiv mitgestalten, sich verbinden und das Leben anderer positiv beeinflussen können.
Unser bisheriger Name spiegelte unsere Anfänge als ehrenamtlich getriebene Initiative wider. Doch mit der Zeit sind wir zu etwas Größerem geworden – zu einem Ort des Austauschs, des Gestaltens und der Zugehörigkeit. Der Name “Give Something Back to Berlin” trug unsere Geschichte, aber auch eine gewisse Erwartung in sich: dass man etwas „zurückgeben“ müsse, dass es ein Gefälle zwischen Gebenden und Empfangenden gäbe. Heute stehen wir für etwas anderes: Wir heißen alle willkommen, so wie sie sind - ohne Bedingungen oder Erwartungen.
Unser neuer Name, Hejmo, stammt direkt aus der Community. Als wir unsere Teilnehmenden fragten, was dieser Ort für sie bedeutet, tauchte ein Wort immer wieder auf: Zuhause.
Berlin ist eine Stadt vieler Sprachen und Perspektiven. Wir wollten einen Namen, der diese Offenheit widerspiegelt und nicht mit einem spezifischen kulturellen Rahmen verknüpft wird - ein Name, der wie eine offene Tür und ein warmes Feuer wirkt, um das sich Menschen versammeln.
Hejmo hat fast die gleichen Buchstaben wie “home” und fasst genau das zusammen, was so viele bei uns gefunden haben: ein Gefühl von Geborgenheit in Berlin. Die Wärme gemeinsamer Mahlzeiten, inspirierende Gespräche, Freundschaften, die über Grenzen hinweg entstehen. Die Idee, dass jede*r sein eigenes Zuhause - sein eigenes Hejmo - in dieser Stadt finden kann.
Die Fotos sind von unserem Community Talk “Willkommen, Hejmo!”.